Dieses einzigartige Dokument, Heinrich von Kleists fragmentarische Autobiografie Geschichte meiner Seele, das bislang als verschollen oder als von Kleist vernichtet galt, wurde dem Herausgeber erst vor wenigen Monaten von privater Hand zugespielt. Es zeigt, dass Kleist noch weitaus länger als bislang gedacht sein autobiografisches Projekt verfolgte, nämlich bis in seine zweite Dresdner Zeit (1808). Der Text wirft ein neues Licht auf Kleists geistige und persönliche Entwicklung.
Die erstmals vorgelegte Geschichte meiner Seele dürfte unser Kleist-Bild in vielerlei Hinsicht ergänzen und stellenweise erheblich revidieren.
