Das Glück von Frau Pfeiffer

Das ist selten im Alltagsgequassel unserer Tage:
Eine eigenwillige und unbequeme Autorin entbindet uns Leser nicht davon, uns selbst verstehen zu müssen.

Etwas exzentrisch sind sie alle. Ihr Leben ist bewegt von Bekenntnissen, Botschaften und Neuanfängen auf der Suche nach Glück. Im bürgerlichen London zu Zeiten der Finanzkrise leben sie: Lee und Bruno, von Jugend an ein unzertrennliches Neurosengespann; Herold, der gerade als gekündigter glückloser Banker und Exgatte von Lee aus Singapur zurückkehrt; Carl und Hope, Psycho-Esoteriker und Stiefeltern von Bruno. Lee, die sich seit Jahren von ihrer wohlhabenden Herkunft voll explosiver Harmonie zu entledigen sucht, kennt er schon aus College-Jahren.
Lee und Bruno lernen, ausgelöst durch ein unfreiwillig mitgehörtes Mobiltelefonat, Frau Pfeiffer kennen: ein Lockruf aus einem musealen Stadthaus, wo Aurora Pfeiffer mit Haushälterin Emma lebt. Ihr Keller birgt ein Geheimnis. Einem skurrilen letzten Wunsch von Frau Pfeiffer können sich Lee und Bruno nicht entziehen. Und beginnen, eine kluge Lebensbotschaft zu verstehen.

Das Glück von Frau Pfeiffer

Roman

212 Seiten, gebunden
erscheint im Februar 2012
€ 19,90 (D), € 20,50 (A)
ISBN 978-3-86280-024-7

Pressestimmen

»Von diesem schwer in Worte zu fassenden Bedürfnis nach Erkenntnis handelt einer der ungewöhnlichsten Romane dieses Frühjahrs: "Das Glück von Frau Pfeiffer" von Husch Josten. Zwar lebt die Autorin in Köln, wo sie auch 1969 geboren wurde, doch strahlt ihr Buch eine angenehm unaufdringliche Weltläufigkeit aus. Deutsch an diesem Roman ist, abgesehen von seiner Sprache, höchstens die tiefe Ernsthaftigkeit, mit der er sein existentielles Thema auslotet. Das verleiht der Lektüre bei aller Eleganz und Leichtigkeit eine verführerische Dringlichkeit.«

Felicitas von Lovenberg, FAZ vom 31.3.2012

»Das Glück von Frau Pfeiffer ist in erster Linie ein sehr großes Glück für den Leser.«

Der SPIEGEL, 26.3.2012