Dass der Mensch ein »Sprachtier« sei und an einer Kette mit seinen tierischen Vorfahren hänge, sich aber durch die Sprache von ihnen unterscheide, hat schon Aristoteles gewusst. Doch wie wirkt diese Sprache, wodurch wird sie konstituiert, wie viel an Sprache brauchen wir, um die komplizierte moderne Welt zu benennen, wenn diese durch Graphik und Bilder uns doch scheinbar näherrückt als durch die distanzierende Sprache?
Die Navigationsgeräte unserer Autos haben eine Stimme; eine männliche oder eine weibliche ...
... die Stimme ist angenehm anzuhören, durchaus sympathisch, aber verliebt hat sich in diese Stimme wohl noch niemand.
