Auffallend ist, dass unser Bildungskonzept nicht von Pädagogen, sondern von Schriftstellern stammt. Die vielen Medien produzieren neue, überschüssige Möglichkeiten der Kommunikation, die notwendigerweise neue Verarbeitungsformen erfordern. Auffallend ist dabei die Zersplitterung und Fragmentierung unseres Wissens. Sie macht neue Syntheseleistungen des Wissens notwendig macht und fragt zugleich nach Wertentscheidungen. Wissenschaftliches Wissen bedarf der Ergänzung durch Orientierungswissen. Welche Konzepte stehen zur Verfügung?
Unser Übermaß an Informationen braucht Kriterien der Auswahl. Es braucht kulturelle Wertmaßstäbe, um individuell und kollektiv entscheiden zu können.
