Der grosse Irrtum

Am Ende seines Lebens, 1965, versucht ein ehemaliger NSDAP-Mann – jahrelang Blockleiter in Essen an der Ruhr – eine Antwort zu finden auf die Frage: Wie konnte ich nur – bei denen mitmachen?

Dass Lodemann sich als Nazi vom Nationalsozialismus enttäuscht sah, unterscheidet ihn scharf von jenen, die sich nach dem Dritten Reich als ›Verführte‹ bezeichneten. Hier hat einer beigetragen, was er konnte. Und konnte erst spät sehen, wie dramatisch er sich geirrt hatte. Ein ungeheuer aufschlussreiches Selbstporträt eines so aktiven wie widersprüchlichen
Hitler-Anhängers.

Der grosse Irrtum

Die Erinnerungen des NSDAP-Mannes Friedrich Lodemann

160 S., gebunden
€ 19,90 (D), € 20,50 (A)
ISBN 987-3-940432-48-3

Pressestimmen

»Die Erinnerungen von Vater Lodemann sind von beeindruckender Offenheit.«

Rudolf Walther, Frankfurter Rundschau, 20. März 2009

»In diesem Buch begegnet uns ein von Idealismus beseelter Nationalsozialist, der auf zentralen Gebieten politisch blind war, der aber später seine großen Irrtümer erkannte, was ihn von nicht wenigen Unbelehrbaren unterscheidet.«

Wolfram Wette, Badische Zeitung, 27. Februar 2009

»»Friedrich Lodemann versucht zu klären, wie er den Versprechungen von wirtschaftlicher Stabilität und klassenloser Gesellschaft Glauben schenken konnte – mutig, ehrlich, erhellend.«

Jobst-Ulrich Brand, Focus, 8. Juni 2009

Ulrich Schwerin, Stuttgarter Zeitung, 18. Februar 2009
»Friedrich Lodemann sucht nicht nach Ausreden. Vielmehr sucht er eine Antwort auf die Frage, warum er Nationalsozialist geworden ist - und warum die Deutschen, die keineswegs ein Volk der Verbrecher waren, wie er schreibt, bereitwillig an Krieg und Judenverfolgung teilgenommen haben.«
Christian Döring, Evangeliums Rundfunk Österreich, 20. Mai 2009
»Friedrich Lodemanns Buch ist ein zutiefst ehrliches Zeitzeugnis eines Mannes, der seine Fehler erkannt und zugegeben hat.«
Winfried Stanzick, Bookreporter.de, 18. August 2009
»Mit diesem Buch wird gezeigt, dass die Nazis in den Jahren vor 1965 durchaus in der Lage waren, sich selbstkritisch zu fragen, wie es dazu kommen konnte, dass sie so gehandelt und gelebt habe.«
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