Der Sinn für den anderen

Ist Güte natürlich? Die kleinen Arbeitsbienen, die sich selbst opfern, um ihren Bienenstock zu erhalten, raubten Charles Darwin den Schlaf.

Wie entsteht der Sinn für den anderen in der menschlichen Entwicklungsgeschichte? Wie kommt die uneigennützige Hilfe für den anderen in die Welt? Das Problem quälte schon Charles Darwin, den Urvater aller Evolutionstheorie: In der natürlichen Auslese muss jeder Altruismus zum Störfaktor werden im rücksichtslosen Überlebenskampf der Arten.
Das Gute bei Mensch und Tier, diese Achillesverse in Darwins revolutionärer Theorie, hat seitdem die Wissenschaften, aber auch Politik, Philosophie und Religion beunruhigt.

Dieses Buch beschreibt die Meilensteine eines der aufregendsten Kapitel unserer Wissenschaftsgeschichte und wird dabei selbst zu einem Meilenstein für eine verständliche Beschreibung dieser Theorien, seiner Debatten und Kämpfe.

Wie kommt die Güte in die Welt?

Wissenschaftler erforschen unseren Sinn für den Anderen

Aus dem Amerikanischen von
Kurt Beginnen,
Originaltitel:
The Altruism Equation
(Princeton University Press 2006)
etwa 280 Seiten, gebunden,
€ 34,90 (D), € 35,90 (A)
ISBN 978-3-940432-02-5

Pressestimmen

»Dieses Buch beschreibt die Meilensteine eines der aufregendsten Kapitel unserer Wissenschaftsgeschichte und wird dabei selbst zu einem Meilenstein für eine verständliche Beschreibung dieser Theorien, seiner Debatten und Kämpfe.«

3sat/Bookmark; 19. April 2008

»Dugatkin verfolgt die Debatte um Nächsten- und Fernstenliebe in den Arbeiten und Biographien der Evolutionsforscher von Huxley bis Hamilton.
In faszinierenden Porträts macht er deutlich, wie eng bei dieser Frage Biographie und Forschung zusammenhängen. Als Fachmann spart er auch nicht an subtilen Details, die die komplexen Altruismus-Modelle erst verständlich machen.««

Frankfurter Allgemeine Zeitung; 18. Juni 2008

»ein informatives und unterhaltsames Buch.«

Deutschlandradio Kultur, 8. Mai 2008