Jenseits des Zufalls

»Ich bin ein zweibeiniger Hominide, von durchschnittlicher Gehirnkapazität, schreibe meine Manuskripte mit dem Füllfederhalter und verabscheue Jogging.«

Temperamentvoll belegt Morris, daß die Entstehung von Leben unvermeidlich zu intelligenten Lebewesen führt: »Wir sind eingeschrieben in die Gesetze des Universums«.

Das Leben filtert die optimalen Lösungen so heraus, dass auch die unterschiedlichsten biologischen Organisationen bei der jeweils gleichen Lösung zu einer besonderen Notwendigkeit gelangen. Eines der bekannten und verblüffenden Beispiele ist die Ähnlichkeit des Kameraauges bei Tintenfisch und Mensch. Und ist es nicht inspirierend, dass selbst bei Außerirdischen sehr ähnliche Baupläne aufweisbar sein müssten?

Jenseits des Zufalls

Wir Menschen im einsamen Universum

Aus dem Englischen
von Stefan Schneckenburger
Etwa 360 Seiten, mit Abbildungen,
gebunden,
€ 44,90 (D), € 46,20 (A)
ISBN 978-3-940432-07-0

Pressestimmen

»Morris besitzt nichts von der biologistischen Plumpheit eines Richard Dawkins oder, umgekehrt, der Borniertheit der Kreationisten.«

Hilal Sezgin, Frankfurter Rundschau 07.11.2008

»Morris' Buch ist amüsant, voller Anekdoten und ein wunderbarer Lesestoff. Und wenn man etwas den Werkzeuggebrauch der neukaledonischen Geradschnabelkrähe gelesen hat, sieht man seine eigene Zange im Werkzeugkasten mit ganz anderen Augen.«

Deutschlandfunk; 15. Juni 2008

»sehr schlaues und hervorragend geschriebenes Buch«

die tageszeitung; 30. April 2008

DeutschlandRadio Kultur, 10. April 2008
"Jenseits des Zufalls" ist eine gigantische Spekulation, die Naturwissenschaft letztlich mit Theologie versöhnen will - und ein überaus packender Durchgang durch die Geschichte der belebten Natur. (…)Morris' naturgeschichtliche Untersuchung… überzeugt durch Sachkundigkeit, Stilistik und Humor. Man wird hineingerissen in die Arena der Evolution, durchschweift von simplen Kohlenstoff-Verbindungen über die Photosynthese bis zum Werkzeuggebrauch der neukaledonischen Geradschnabelkrähe die Erdgeschichte und erlebt viel Abenteuerliches, Erstaunliches, Wunderbares. Das heißt, man profitiert von der Lektüre von "Jenseits des Zufalls" enorm…“
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