Gottes Universum

»Dante war glücklich, Vergil zu seinem Führer zu haben, wir sind glücklich, Owen Gingerich zu unserem Führer zu haben.«
Peter J. Gomes

In die neu entbrannte Debatte, in der die Evolution gegen den Gottesglauben ins Feld geführt wird und umgekehrt nach Gottes Spuren in der Evolutionsgeschichte gesucht wird, hat Owen Gingerich, der Astronom der Harvard University, in den Noble Lectures von 2006 die nötige Ordnung gebracht.

Beide Extreme – so Gingerich – verfehlen die wirklichen Fragen, die das Universum an den Menschen stellt: Denn wer – wie die Kreationisten – Gott als unmittelbar wirksame Ursache in der Erklärung der Entstehung von Kosmos und Leben nachzuweisen versucht, hat nicht begriffen, was eine naturwissenschaftliche Erklärung ist.

Gottes Universum

Nachdenken über offene Fragen

Mit einem Vorwort von Peter J. Gomes
Aus dem Amerikanischen von Wolfgang Rhiel
Etwa 160 Seiten, gebunden,
Originaltitel: God’s Universe
(The Belknap Press of Harvard University Press 2006)
€ 19,90 (D), € 20,50 (A)
ISBN 978-3-940432-18-6

Pressestimmen

»In Zeiten, in denen Evolutionsbiologie zur atheistischen "Widerlegung" der Religion aufgetakelt wird und auf der anderen Seite Vertreter des "Intelligent Design" ihre Überzeugung von einem durch göttliche Intelligenz gesetzten Entwurf gegen wissenschaftliche Erklärungen in Stellung bringen, ist an solche Grenzziehungen zu erinnern. Auf ein wenig riskant anmutende und letzlich doch umsichtige Weise tut das auch Owen Gingerich in seinem Buch.«

Helmut Mayer, FAZ, 30. April 2008

»Owen Gingerich ist ein Glücksfall nicht nur für gläubige Christen, sondern als spritziger Denker überhaupt.«

Salzburger Nachrichten, 22. März 2008