Ehen vor Gericht

… im Mittelalter war die Ehe niemals ein »weltlich Ding«.

In den vermauerten Räumen des Vatikanischen Geheimarchivs in Rom wurden in schmutzig-roten Registerbänden so genannte Ego-Dokumente, Berichte über die sehr persönlichen Lebenssituationen von über 6000 Eheleuten aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation aufbewahrt. Eine einzigartig erhaltene Überlieferung, die erst seit 1983 der Forschung zugänglich gemacht wurde. Verlobung, Ehe und Sexualmoral sind seit dem 13. Jahrhundert eingehend geregelt.

In einer Mischung aus erzählender Darstellung, Statistik und umfassender Analyse des sozialen und rechtlichen Hintergrundes berichtet Ehen vor Gericht über die spannenden, fast unglaublichen und bisweilen skandalösen Einzelschicksale und entwirft so ein buntes Panorama des Spätmittelalters.

Ehen vor Gericht

Paare der Renaissance vor dem Papst

Etwa 360 Seiten, mit Abbildungen, großes Format, gebunden,
€ 44,90 (D), € 46,20 (A)
ISBN 978-3-940432-23-0

Pressestimmen

»Ein großer Wurf … – auch und gerade als Hochzeitsgeschenk die ideale Wahl.«

Süddeutsche Zeitung; 21. Juni 2008

»…ein Lesevergnügen. Schmugge kommt um Ironie nicht herum, und man dankt es ihm.«

Ariane Stürmer, Berliner Literaturkritik, 12. September 2008

»(Schmugges) Buch ist eine Lesefreude, weil es klar, präzise und mit Verantwortung für jedes einzelne Wort geschrieben ist.«

Michael Schweizer, Berliner Zeitung, 11. September 2008