Bibliotheken, Archive und Museen stellen in ihren Sammlungen einen historischen Zusammenhang her und sichern ihn. Mediale Flüchtigkeit, organisierte Gleichzeitigkeit, ständige Beschleunigung und tief greifende kulturelle Veränderungen bedrohen diese Einheit der geschichtlichen Zeit. Von Gefährdungen und von zukunftsfähigen Konstellationen für unser kollektives Gedächtnis handelt dieses Buch. Von Kultur und Identität, von Weltkunst, vom kulturellem Erbe, von Beutekunst, Raubkunst und Restitution, von Renovierung und Rekonstruktion, von Politik und Geld. Von Preußen als Kulturstaat, vom Wiederaufbau der Museumsinsel und des Berliner Stadtschlosses. Und von bürgerlichem Engagement für Kultur und Bildung.
»Nirgends erfährt man die Zeit besser als vor dem Hintergrund dessen, was bestehen bleibt.«
