»Auch wenn ich hoffe«

»{...} Ab und an holen sie aus diesem Grüppchen ein paar Leute, schleppen sie in ein Nebenzimmer und drücken ihnen die Kehle zu. Die anderen feiern gelassen weiter. Es berührt sie nicht. {...}«
22.1.1943

Moshe Ze’ev Flinker wird 1926 in Den Haag geboren. Sein Vater war polnischer Herkunft und lebte als wohlhabender Kaufmann mit seiner Familie in den Niederlanden. Nach dem Einmarsch der Deutschen beschließt die Familie nach Belgien zu flüchten. Moshe Flinkers Tagebuch beginnt am 24. November 1942 nach der geglückten Flucht nach Brüssel.

»Auch wenn ich hoffe«: die weltanschaulichen, politischen, aber auch privat alltäglichen Gedanken des 16jährigen in Pubertät und Krieg und Verfolgung lebenden jungen Mannes sind ein in ihrer Tiefe einzigartiges Dokument.

»Auch wenn ich hoffe«

Das Tagebuch des Moshe Flinker

Mit einem Vorwort von Saul Friedländer
Aus dem Niederländischen von Birgit Erdmann
Etwa 180 Seiten, gebunden,
€ 19,90 (D), € 20,50 (A)
ISBN 978-3-940432-16-2

Pressestimmen

»Seit Anne Franks Tagebuch habe ich ein derartig aufwühlendes Lebensdokument aus finsterer Zeit nicht mehr gelesen.«

Hajo Steinert über Moshe Flinkers Auch wenn ich hoffe, FOCUS, 9.6.08

»Mosche Flinkers Tagebuchaufzeichnungen beeindrucken durch ihre Reife und ihre anspruchsvollen Visionen. Wie viel Sprachkraft sie besitzen, das zeigt sich oft gerade in seinen Beobachtungen des Alltagsgeschehens.«

Deutschlandfunk, 29. Juni 2008

»…ein bewegendes Dokument.«

Rolf Brockschmidt, Der Tagesspiegel, 3. November 2008